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Biographie Tabelle

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1902
Geboren am 25. September in Siegendorf - Cinfalva (Deutsch-Westungarn, seit 1921 Burgenland/Österreich)

ab 1914 Klavierunterricht in Sopron

1920 Matura am Realgymnasium in Sopron
Studium für der Akademie fur Musik und darstellende Kunst in Wien als Schüler von Joseph Marx (Komposition) und Paul Weingarten (Klavier), sowie an der Universität Wien bei Hans Gál (Kontrapunkt) und Guido Adler (Musikwissenschaft)

1920er-Jahre Konzertreisen in Deutschland, Ungarn und Jugoslawien

1925 Beginn der Korrespondenz mit Bela Bartok

1926 Erstes persönliches Zusammentreffen mit Béla Bartók, aus dem ein reger Kontakt erwuchs, der bis zu Bartoks Emigration in die USA 1940 anhielt

1927-37 Ehe mit Gertrude Christy (geschieden)

1927-32 Professor für Klavier am Konservatorium in Kairo (Ägypten); Forschungen zur ägyptischen bzw. arabischen Musik

1932-34 Professor für Klavier und Komposition an der Universität Manila (Philippinen); Forschungen zur Musik der philippinischen Urbevölkerung; Konzerte in Japan, China und Hongkong

1934-37 Neuerlich Professor für Klavier am Konservatorium in Kairo

1938 Erste Konzertreise in die USA als Solist seiner Tarantella für Klavier und Orchester op. 39

1939 Übersiedlung zu den mittlerweile in Sopron (Ungarn) ansäßigen Eltern, um Missbrauch seiner Person und seiner Musik durch die nationalsozialistischen Kulturbehörden zu umgehen

1940 Lehrauftrag für Klavier in Szombathely (Ungarn)

1942-48 Direktor der Musikschule in Pécs (Ungarn), die unter seiner Leitung den Rang eines Konservatoriums erhielt

1943 Heirat mit Eva Pasteiner

1948-49 Verlässt das nunmehr kommunistisch beherrschte Ungarn und lässt sich nach Aufenthalten in Österreich, der Schweiz und Italien in Grundlsee (Steiermark) nieder

1949-52 Konzertreisen in Europa und Amerika; Gastprofessur an den Konservatorien von Genf und Lausanne

1952-70 Professor für Klavier und Komposition am College-Conservatory der University of Cincinnati (Ohio/USA), Sommeraufenthalte in Europa, regelmäßige Besuche in Siegendorf

1953 Verleihung des Titels "Professor"

1962 Großes Ehrenzeichen des Burgenlandes, Ehrenbürger von Siegendorf

1963 Österreichischer Staatspreis

1970 Nach der Emeritierung in Cincinnati Übersiedlung in den Geburtsort Siegendorf, wo er sich in der Folge ganz seinem Schaffen widmete.

1976 Landeskulturpreis des Burgenlandes

1981 Bartók-Medaille

1982 Ehrenring der Gemeinde Siegendorf; Takács-Ausstellungen in Wien und Eisenstadt; Erscheinen des Buches "Erinnerungen an Béla Bartók"

1983 Kodály-Medaille

1987 Ehrenmitglied des Österreichischen Komponistenbundes und der Musikhochschule Graz

1990 Preis der Bartók-Pászthory-Stiftung Budapest; Erscheinen der Autobiographie "Erinnerungen, Erlebnisse, Begegnungen"

1992 Würdigungspreis für Musik der Republik Österreich; Ehrenmitglied des ungarischen Blasmusikverbandes Budapest; Benennung des Festsaales der Expositur Oberschützen der Musikhochschule Graz in "Jenö Takács Saal"

1993 Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold, Haydn-Medaille in Gold der Stadt Eisenstadt, Würdigungspreis mit kleinem Kreuz der Republik Ungarn

1997 Komturkreuz des Burgenlandes, Förderungspreis der Burgenland-Stiftung Theodor Kery

1999 Benennung der "Takács Jenő Zeneiskola" ("Jenö Takács-Musikschule") in Szentgotthárd (Westungarn)

2000 Ehrenmedaille des ungarischen Ministeriums für Kultur "Pro Cultura Hungarica", Ehrenmitglied der Ungarischen Kunst-Akademie

2001 Benennung der "Jenö Takács-Musikschule" in Rechnitz (Burgenland)

2002 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, Goldene Würdigungsmedaille der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Ehrenpreis der Burgenland-Stiftung Theodor Kery, Franz Liszt-Ring in Gold der Franz Liszt-Musikuniversität Budapest, Mittelkreuz mit dem Stern des Verdienstordens der Republik Ungarn, Ehrennadel des Österreichischen Komponistenbundes; Takács-Ausstellung in Eisenstadt; Radio- und TV-Porträtsendungen in Österreich und Ungarn; Erscheinen der "Festschrift für Jenö Takács" (Hrsg. Christian Heindl; Doblinger, Wien), Erscheinen des ersten Buches in ungarischer Sprache über Takács "Cinfalvától Cinfalváig" (Éva Radics; Masszi Kiadó, Budapest); über 300 Konzerte mit Werkaufführungen anlässlich des 100. Geburtstages; weitere Publikationen, Notenausgaben und CD-Einspielungen

2004 Ehrenmitgliedschaft der IGNM (Internationale Gesellschaft für Neue Musik)

2005 Gestorben am 14. November in Eisenstadt; Ehrengrab in Siegendorf

2006 Éva Takács gestorben am 29. Oktober in Eisenstadt

2008 Gründung der Jenö Takács-Stiftung, Einrichtung der Jenö Takács-Website

zusammengestellt von Christian Heindl

 






 
 
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